Unser Selbstbau
Update: Der Anbau bzw. der komplette "neue" Käfig
Hier seht ihr nun unseren Selbstbau - Käfig. Der Käfig hat die Maße 90cm x 60cn x 120 cm (BxTxH) und umfasst somit 648 Liter (ggeignet für maximal 5-6 Ratten). Ein kleiner Anbau an der rechten Seite ist noch geplant.

Er ist komplett aus Holz gebaut. Für das Gestell haben wir im Baumarkt gehobelte Holzleisten (44x19 mm stark,
2 m lang) gekauft, die massive Bodenplatte hatten wir noch liegen, ebenso wie die Etagen (ehemaliges
Kieferbett, Vorder- und Rückteil).
Für die Seitenverkleidung und das Dach haben wir Pappelholzplatten gekauft (Stärke 8mm) und für die
Rückwand haben wir dünnere Pappelplatten genommen (4 mm).
Die Seitenwände haben wir angepasst an den Käfigstandort nicht komplett mit Holz zugemacht. An den
Stellen, wo z.B. zeitweise die Sonne reinscheint, haben wir Kleintierdraht angebracht, so können
die Ratten auch an den Seiten rausschauen oder die Sonne genießen.
Das ist halt der Vorteil, wenn man selber baut, man kann sich den Käfig individuell
an seine bzw. der Rattens Bedürfnisse anpassen.
Beim Anmalen des Käfigs sind uns allerdings einige "Fehler" unterlaufen...
Anstelle wie erprobt, eine sabbersichere Innenlasur zu verwenden, haben wir
es diesmal mit einer sabbersicheren Honiglasur versucht. Ist wirklich nicht zu empfehlen. Einmal war
die Farbe anstelle von "honigfarben" quietschorange, der nachgekaufte Topf wich komplett auch von
diesem Farbton ab (Danke auch an den Baumarkt, der sich bis heute nicht aufgrund meiner Beschwerde dazu
geäussert hat), war aber immer noch nicht die Farbe von Honig ... oder die kennen dort seltsamen Honig.
Wer weiss ;)
Das sah dann so unmöglich aus, dass wir einen Acryllack gekauft und die Leisten und die Aussenteile in
dunkelbraun übergestrichen haben. Allerdings hat auch dieser einen Nachteil, es wäscht sich nämlich bei
jedem Abwischen ein wenig Farbe ab.
Das nächste Mal wird es definitiv wieder eine normale sabbersichere klare Innenlasur sein und kein
"Billigprodukt"!
Die Türen:
Die Türen sind ebenfalls komplett mit Kleintierdraht bespannt, die rechte Tür beinhaltet noch eine extra
Tür, die in die entgegen gesetzte Richtung aufgeht, damit die Ratten in eben diese Richtung den Käfig
für den Freilauf verlassen können. Dabei kann man die beiden ganz großen Türen, die (noch -
ist nämlich sehr laut und wird wie bei der kleineren Tür durch Haken ersetzt) mit jeweils 2
Magneten gehalten werden.
Den Draht haben wir übrigens von aussen angetackert, damit keine pieksenden Drahtreste im Käfig
beim Klettern die Füße verletzen können. Damit es von aussen etwas besser aussieht, haben wir
Zierleisten über die Kanten des Drahtes genagelt.
Die Etagen:
Die oberste und die darunterliegenden Etagen sind über die komplette Breite des Käfigs gezogen. Durch
eingesägte Löcher kommen sie über eine Rampe jeweils auf die darunterliegende Etage.
Unten haben wir eine halbe Etage mit einer Stufe zu einem weiterem Brett angebracht. Ist schlecht zu
erklären, seht es Euch einfach auf dem Bild an ;)
Eigentlich sollte hier auch eine ganze Etage rein, aber wir hatten kein passendes Holz mehr und mussten
improvisieren.
Die Etagen liegen übrigens auf Holzleisten auf, die wir gegen die Seitenwände geschraubt haben. Bei den
unteren Etagen konnten wir teilweise keine Querleisten abringen, da haben wir dann aus Leisten "Beine"
angeschraubt.
Die Einrichtung:
Ganz oben steht in der linken Ecke eine heissbegehrte Blumenschale (Durchmesser 23 cm), in die wir einen
Eingang gebohrt haben. Wir haben also einen Eingang vorgezeichnet und entlang der Linie kleine Bohrlöcher
gesetzt (etwa 1 cm Zwischenraum) und dann das Loch vorsichtig mit einem Hammer rausgehauen.
Oben rechts steht ein Schlafhaus (inzwischen ein größeres) und daneben hängt
eine Hängematte aus einem Gästehandtuch (Frotteehandtücher verwenden wir nicht mehr, da sie Fäden
ziehen und die Ratten verletzten können!).
Auf der darunterliegenden Etage hängt links eine Heukugel (mal sehen, wie lange die heil bleibt...),
rechts haben wir ein Körbchen mit kleinen Karabinern an die Decke gehängt (an kleine geschlossene Ösen).
Der Stein darunter dient als Kletterhilfe für die älteren Ratten und gleichzeitig zum Krallen ablaufen.
In dieser Etage steht eine Wasserschüssel und der Körnerfutternapf. Frischfutter wird in 2
Schälchen (Blumentopfuntersetzer aus Ton) hier und auf einer der unteren Etagen angeboten).
Auf der unteren linken Etage steht ein weiteres Schlafhäuschen und ein weiterer Wassernapf (dahinter). Von hier aus gelangen die Ratten in die Rattenschaukel und die zweite Hängematte. Über ein Schlafhaus mit Rampe können sie auf die Bodenplatte gelangen.
Ganz unten steht rechts ein Schlafhäuschen, in das wir auf der gegenüberliegenden Seite einen weiteren Durchgang gesägt haben, so dass es eine Art Tunnel bildet. Links steht das Nagerklo. Einstreu verwenden wir meist keine. Nur Zeitung und/oder Küchenpapier, manchmal Strohpellets (aufpassen, verpilzen in Pinkelecken schnell) oder Hanfeinstreu.

Befestigung der Rampen
Die Durchgänge zu den Etagen
Der Anbau bzw. der komplette neue Käfig
Unsere Katze Scooter hat den Käfig zuerst getestet ;)