Tumore bei Ratten - Shara´s Tumor OP
Als wir den Tumor bei Shara entdeckten, war sie bereits knapp 2 Jahre alt. Mit Absprache der Tierärzte
probierten wir es erstmal mit Ney Tumorin, einem homöopathischen Mittel, mit dem man in dieser Praxis
schon gute Erfolge erzielt hatte. Es haben sich sogar schon Tumore komplett zurückgebildet, viele
sind nicht weiter gewachsen.
Der Tumor wuchs wirklich nur sehr langsam, zumindest am Anfang. Ob das nun an dem Mittel lag, oder
der T. sowieso nur so langsam gewachsen wäre, weiss man ja nicht, da fehlt eindeutig die
Vergleichsmöglichkeit.
Im letzten Monat (10/01) wurde der Tumor dann aber richtig schnell größer. Wir haben aufgrund ihres
Alters hin und her überlegt, sie noch operieren zu lassen. Mit 27 Monaten ist eine Ratte nicht mehr
jung und das Narkoserisiko noch höher und man weiss nie so genau, ob sie eine OP überstehen. Ohne eine
OP hätten wir sie aber wahrscheinlich im darauffolgendem Monat einschläfern lassen müssen.
Shara machte und macht aber noch einen so fitten Eindruck, dass wir uns für die OP entschieden haben.
Auch für die TÄ sprach weiter nichts dagegen, zumal auch ihr Herz und die Lunge völlig in Ordnung
waren. Auch war der Tumor sehr gut abgegrenzt.
Am 12.11.01 war es dann soweit, um 8 Uhr morgens hatte sie ihren Termin und bereits Mittags bekamen
wir mitgeteilt, dass sie die OP gut überstanden und jetzt aufgewacht sei. Abends haben wir sie dann
abgeholt.
Vorher - nachher... Hier könnt Ihr ein Bild von der Naht (etwa 10 cm lang und ca. 22 Knoten) sehen.
Sie beginnt in der Mitte des Vorderbeins und reicht bis an das Hinterbein ran.

Der Mammatumor (Mamma = Milchleiste) von Shara hatte die Größe von 5 x 4,5 cm, war etwa 1,5 cm "hoch" und wog 38 Gramm.

Nach 10 nahezu durchwachten Tagen dann konnten endlich die Fäden gezogen
werden.
Shara hatte tatsächlich -wohl nicht zuletzt dank unserer 24 h Betreuung- nur 3 Fäden selber gezogen,
allerdings einige doch sehr kurz abgeknabbert. Trotzdem konnten alle Fäden gezogen werden und Shara war
sogar dabei ganz artig, hat schön stillgehalten und nicht einen Muckser von sich gegeben.
Im Nachhinein waren wir sehr froh, die Op gemacht zu haben. Man merkt es Shara an, wie froh sie ist,
den störenden Tumor nicht mehr zu haben. Sie flitzte wie ein Welpe durch den Käfig und man merkte ihr
ihre knapp 2,5 Jahre gar nicht an :)
Leider musste Shara dann am 18.12.2002 aufgrund ihres sehr schlechten Allgemeinbefindens doch
eingeschläfert werden :(
Nachlesen könnt Ihr alles im "Memoriam".

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